Arbeitsspeicher erweitern – Die wichtigsten Tipps

In jedem Computer ist mit dem vorhandenen Arbeitsspeicher eine sehr schnell arbeitende Stelle für Daten vorhanden. Alles, was diese CPU verarbeitet, bekommt sie aus dem vorhandenen Arbeitsspeicher und schreibt dies in veränderter Form wieder zurück. Der sinnverwandte Begriff für Arbeitsspeicher ist Random Access Memory (RAM). Mit Random ist jedoch hierbei nicht gemeint, dass die CPU wahllos hierauf zugreift, sondern „wahlfrei“, da sie jede Speicherzelle auf direkte Weise ansprechen kann.

Dass die in der Zelle gespeicherte Information nicht durch physikalische Ergebnisse verloren geht, erneuern die Chips in geregelten Abständen die Inhalte auf. Da eine solche Auffrischung auf dynamische Art und Weise erfolgt, werden solche Chips als Dynamic Random Access Memory (DRAM) bezeichnet. Der Zugriff auf die Speicherform erfolgt synchron, weswegen auch von SDRAM gesprochen wird.

Der Arbeitsspeicher ist bei herkömmlichen Servern in Form mehrerer Module in den Slots der Platine vorhanden. Durch diese Riegel kann der Arbeitsspeicher leicht aufgerüstet und kann auch bei einem Defekt einfach ausgetauscht werden. Die Module tragen auf den Platinen gleich mehrere Chips, die die Speicherzellen enthalten. Der einzelne Chip enthält mehrere Milliarden solcher Zellen, ein charakteristischer 8-Gigabit-Chip zum Beispiel mehr als Milliarden.

Die Erweiterung des vorhandenen Arbeitsspeichers

Arbeitsspeicher erweitern

Für die meisten Anwendungen ist eine Speichergröße viel wichtiger als Speicherbandbreite oder die Taktrate. Den Arbeitsspeicher erweitern, ist hiermit möglich. Es sollte darauf geachtet werden, dass ein ausreichend großer Hauptspeicher vorhanden ist.

Die Arbeitsspeichergröße ist von den Anwendungen besonders stark abhängig, die damit betrieben werden soll. Microsoft empfiehlt daher für das Betriebssystem Windows 10 eine Speichergröße von wenigstens 4 GB. Die größten Anforderungen an die Hardware sind aktuell die grafikintensiven Anwendungen. Hierzu gehören Programme für die Video- und Bildbearbeitung und auch aktuelle Spiele. Es sollten hierzu wenigstens 8 GB oder besser noch 16 GB RAM dem Nutzer zur Verfügung haben. Den Arbeitsspeicher erweitern, sollte aber dennoch möglich sein.

Weitere Aspekte für die Aufrüstung des Arbeitsspeichers sind der bereits vorhandene Arbeitsspeicher und die Erweiterungsmöglichkeiten des jeweiligen PCs. Den derzeitigen Speicher ermitteln die Nutzer entweder, indem Sie das Notebook oder den Rechner aufschrauben und nachsehen. Sie können auch eine Hardware-Analyse-Software hierfür einsetzen. Das Freeware-Programm CPU-Z eignet sich hierfür. Dieses führt eine Systemdiagnose durch und zeigt die verwendete Hardware an.

Eine wichtige Frage zum Arbeitsspeicher erweitern, ist immer, wie viele freie Steckplätze auf dem Mainboard vorhanden sind. Vor allem bei Notebooks gibt es zumeist lediglich zwei Speicherplätze, von denen wenigstens einer hierin verbaut ist.

Sind die Speicherbänke im Rechner frei zugänglich oder werden einige auch durch andere verbauten Bestandteile, wie beispielsweise Prozessorkühler oder Grafikkarten oder überdeckt. Diese Frage muss beantwortet werden, um den Arbeitsspeicher zu erweitern.

Den Arbeitsspeicher erweitern, ist nur mit der Beantwortung verschiedener Fragen möglich. Hierzu gehört auch jene Frage, ob seitens des Herstellers Einschränkungen in Bezug auf die maximale Größe des Speichers bestehen. Hier hilft dem Nutzer immer ein Blick in das Benutzerhandbuch weiter.

Für eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers ergeben sich immer zwei verschiedene Szenarien. Den Arbeitsspeicher erweitern, ist immer unter der Nutzung von bestehenden Speichermodulen möglich mit den maximal zulässigen Einflussgrößen. Die Nutzer können diese leicht mit baugleichen Speichern erweitern. Gibt es solche nicht mehr, weil zum Beispiel das Mainboard schon zwei Jahre alt ist, suchen die Nutzer am besten nach baugleichen Modulen mit analogen Leistungswerten für Frequenz, Taktrate, Kapazität, Timings und Spannung.

Gibt es keine anderen Speicherbänke oder ist der vorhandene Arbeitsspeicher unter den Leistungsgrenzen des vorhandenen Mainboards, sollten Nutzer immer einen Komplettaustausch bevorzugen. Die Nutzer sollten den Speicher am besten stets in vom Hersteller angebotenen Paaren kaufen. Damit sind sie auch sicher, zwei Module mit den gleichen Leistungsparametern zu bekommen.

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