Powerbanks richtig laden: Darauf musst du achten!

In der heutigen Zeit sind wir viel unterwegs. Insbesondere das Smartphone oder andere portable Geräte zur Unterhaltung dürfen da nicht fehlen. Doch was machen, wenn sich der Akku langsam dem Ende zuneigt? Eine gute Lösung hierfür wäre eine Powerbank. Mit ihr ist es möglich elektronische Geräte mit neuem Strom zu versorgen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Modelle der beliebten Powerbank.

Doch wie genau funktioniert das dahinter steckende Prinzip und worauf müssen Betroffene achten? Des Weiteren wird erklärt wie man Powerbanks richtig laden kann. Mehr dazu im folgenden Artikel.

Was ist eine Powerbank?

Egal ob Smartphone, Tablet oder Konsole, irgendwann geht der Akku dem Ende zu. Wer dann unterwegs ist, muss oft in die Rühre schauen. Deswegen gilt die Powerbank als beliebte Lösung, um solchen Szenarien aus dem Weg zu gehen. Doch was genau ist eine Powerbank?

Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein transportables Ladegerät, welches aufgeladene Energie enthält. Diese wiederum kann via USB-Stick oder anderen Anschlüssen auf Elektrogeräte wie dem Smartphone übertragen werden. Die Kapazität der einzelnen Powerbanks kann dabei von Modell zu Modell unterschiedlich ausfallen. Manche können mehrere elektrische Geräte auf einmal laden und andere hingegen nur eines.

Die Powerbank selbst muss jedoch zuvor aufgeladen werden. Die LED-Anzeige zeigt genau an, wie viel Energie sich darin befindet. So haben Nutzer stets einen guten Überblick über ihre Reserven.

Powerbanks richtig laden – darauf gilt es zu achten!

Powerbanks richtig laden

Wesentlich wichtiger ist der Umgang mit der Powerbank. Neben der richtigen Lagerung darf der Ladeprozess nicht ignoriert werden. Er hat große Auswirkungen auf Schäden und andere Mängel. Aber worauf sollte jeder beim Laden achten? Anbei die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • Kapazität
  • Eingangsspannung
  • Verwendung
  • Ladegeschwindigkeit
  • Stromversorgung

Tipp 1: Kapazität

Extrem entscheidend beim Aufladen einer Powerbank ist die vorhandene Kapazität. Generell verfügt jedes Gerät über eine gewisse mAh-Stärke. Grundsätzlich gibt dieser Wert an, wie lange der Akku Strom in einer bestimmten Stärke liefern kann. Ähnlich lässt sich das Prinzip mit dem eines Benzintanks vergleichen. Je mehr Ladung hineinpasst, umso mehr Energie kann gespeichert werden.

Früher wurde immer behauptet, dass ein Akku zu 100 % aufgeladen werden muss. Allerdings sollte man speziell bei aktuellen Modellen darauf verzichten. Empfohlen werden etwa 70 Prozent. Alles darüber setzt dem Akku höheren Stresslevel aus, welches wiederum schlecht auf Dauer kommt. Ab und zu auf 100 % laden ist vollkommen in Ordnung. Es sollte jedoch nicht die Regel sein. Selbes beim Entladen.

Tipp 2: Eingangsspannung

Der zweite Tipp betrifft die Eingangsspannung. Diese sollte bei Möglichkeit korrekt sein. Nur so lässt sich der Akku auch schonend behandeln. Ebenfalls besteht die Möglichkeit eine Powerbank, ohne zugehöriges Netzteil zu laden. Dazu braucht es eine 5V-USB-Buchse, meistens an Laptops oder Handy-Netzteilen zu finden.

Tipp 3: Nicht-Verwendung – Kabel herausziehen

Oftmals passen wir nicht auf und vergessen unsere Powerbank beim Aufladen. Selbes gilt übrigens für das Smartphone und anderen Geräten. Doch genau hier besteht Gefahr auf weitere Schäden. Sobald der Akku ausreichend oder vollständig geladen wurde, gilt es den Stecker vom Stromkabel zu ziehen.

Auf keinen Fall das Ladekabel anschließen und dann zu Bett gehen. So erwärmt sich die Powerbank unnötig und der Akku wird belastet.

Tipp 4: Ladegeschwindigkeit

Noch nicht angesprochen wurde die Ladegeschwindigkeit (eigentlich der Ladestrom). Diese(r) wird von den Herstellern in Ampere angegeben. Die Eigenschaften speziell bei einer Powerbank lassen sich hinter dem Kürzel „A“ erkennen. Je größer die Zahl ist, umso mehr Strom kann aufgenommen werden. So lädt eine Powerbank mit 2A schneller als eine mit 1A. Eine wichtige Sache, wenn es schnell gehen muss.

Tipp 5: Stromversorgung

Der letzte Punkt betrifft die Stromversorgung. Generell werden Powerbanks in der Regel mit keinem passenden Netzteil geliefert. Jedoch besteht die Möglichkeit das Ganze über den PC oder Laptop zu laden. Der Ladestrom bei den meisten Modellen beträgt rund 1 Ampere.

Powerbanks mit größerer Kapazität hingegen benötigen schnell 2 Ampere oder gar mehr, um in einer überschaubaren Zeit geladen werden zu können. Entsprechend von Bedeutung ist es ein passendes USB-Ladegerät zu wählen, das den maximalen Ladestrom bereitstellen kann.

Fazit: Powerbanks richtig laden

Wer viel unterwegs auf Reisen ist oder nicht ständig sein Netzteil mitschleppen will, der muss sich Gedanken um eine externe Ladequelle machen. Nicht überall gibt es Steckdosen. Eine sinnvolle Ergänzung hierfür kann eine Powerbank sein. Sie liefern zusätzliche Energie egal wo man ist.

Powerbanks richtig laden wird oft unterschätzt oder gar ignoriert. Allerdings sind die richtige Lagerung der Powerbank sowie das Aufladen an sich wichtige Bestandteile für eine ordnungsmäßige Funktion auch für später. Entscheidend sind dabei unter anderem die Kapazität, die Ladegeschwindigkeit und korrekte Spannung.

Akkus sollten, wenn möglich, nicht zu 100 % geladen werden. Bei Nichtgebrauch wird empfohlen das Netzteil von der Powerbank zu entfernen. Dann wird bei der nächsten Reise sicher nichts schiefgehen.

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