Was ist ein WLAN-Router?

WLAN-Router bieten vielfältige Möglichkeiten im Bereich DSL-Anschlüsse. Genau wie ein normaler DSL-Router verfügt er häufig auch über ein integriertes DSL-Modem, welches allein nur an einem Splitter angeschlossen werden muss. Über einen WLAN-Router lässt sich ein lokales Funknetz aufbauen, wodurch die Kabelverbindung über das LAN weitgehend entfallen kann. Die Verbindung zum Computer wird über Funk hergestellt.

Damit können mehrere Computer, Laptops, Smartphones und Tablets im ganzen Haus drahtlos auf das Internet zugreifen. Diese Form von Netzwerken wird auch als Wi-Fi Verbindung bezeichnet.

Hat der ältere Rechner keinen WLAN-Zugang, kann ein WLAN-Stick Abhilfe schaffen. Dank Plug-and-Play können diese Sticks direkt verwendet werden, indem sie einfach in den USB-Slot gesteckt werden.

Wie sicher ist die Nutzung eines WLAN-Routers?

Anschlüsse auf der Rückseite beim WLAN-Router

Bei WLAN-Routern ist die Sicherheit besonders wichtig. Aus diesem Grund werden die Funksignale verschlüsselt, mit der sogenannten mit der WPA- oder WPA2-Technologie, um schädliche oder ungewollte Zugriffe zu vermeiden. Der Zugriff zu einem Funknetz wird durch eine solche Technologie nur mit dem korrekten Passwort erlaubt.

Einen zusätzlichen Schutz können verschiedene Internet-Security-Programme bieten, welche es sich zu der Aufgabe gemacht haben, die Sicherheit des Funknetzes zu verbessern.

Wenn Sie einen Router auswählen, sollte allerdings nicht nur auf die Sicherheit geschaut werden, sondern auch die Übertragungsgeschwindigkeit und die Reichweite des entsprechenden Gerätes sind wichtige Faktoren.

Falls Sie einen schon etwas älteren Router mit wenig Reichweite besitzen, so besteht die Möglichkeit sich einen WLAN-Repeaters zu kaufen. Dieser kann das Signal erheblich verlängern.

Unterschied zwischen Modem und Router

Der Unterschied ist eigentlich ganz einfach: Das Modem hat eine Internetverbindung. Dies geschieht über die Telefonleitung: Signale werden über diese Leitung gesendet und empfangen. Das Modem ist das Bindeglied zwischen der Telefonleitung und Ihrem Gerät.

Auf der anderen Seite ist ein WLAN-Router die Schaltzentrale, die Ihre Geräte miteinander verbindet. Sogar das Modem. Alle angeschlossenen Geräte sind miteinander verbunden. Dies kann passieren, egal ob Sie ein Modem verwenden oder nicht: Wenn Sie nur ein kleines internes Heimnetzwerk ohne Internetverbindung aufbauen möchten, benötigen Sie kein Modem

Ein Router ohne Modem reicht aus, damit Geräte miteinander kommunizieren können. Dieses Gerät wird übrigens als WLAN-Router bezeichnet, weil es Signale drahtlos zwischen Geräten weiterleitet. Natürlich können Sie Ihr Gerät auch über ein LAN-Kabel direkt mit dem Router verbinden, meist ist das entsprechende Netzwerkkabel im Lieferumfang enthalten.

Wer sich einen neuen WLAN-Router kaufen möchte, der sollte aber nicht unbedingt gleich zum günstigsten Modell greifen. Wer zuverlässige Qualität und eine gute Geschwindigkeit für das heimische WLAN haben möchte, muss mit Preisen zwischen 120 und 300 Euro für einen hochwertigen WLAN-Router rechnen.

So sollten Sie ihren Router platzieren

Damit das WLAN-Signal optimal an Ihr Gerät übertragen wird, sollten Sie den Router an einer zentralen und hohen Position aufstellen, z. B. auf einem Tisch oder Regal. Vermeiden Sie dicke Betonwände, HLK-Geräte und Metallgegenstände. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Umgebung sauber und ordentlich ist. Bei großen Gegenständen und anderen elektronischen Geräten kann die Reichweite des WLAN-Routers enorm beschränken.

Falls ihr Haus, indem Sie wohnen, sehr groß ist, kann es sein, dass einige Geräte sich weiter entfernt vom Router befinden. Sie können sich einen WLAN-Repeater kaufen, um das Signal zu verbessern und es zu verstärken.

Falls ihre Geschwindigkeit vom Router immer noch nicht den Erwartungen entspricht, kann eine Ursache dafür Ihr Internetpaket sein. Wenn Ihre Breitbandverbindungsgeschwindigkeit Ihre Anforderungen nicht erfüllen kann, macht es sehr wenig Sinn, Modems und Router aufzurüsten.

Dazu dienen die Gerätebuchsen am Router

Auf der Rückseite des Routers finden Sie verschiedene Gerätesteckdosen. Sie haben je nach Anbieter unterschiedliche Namen. Auch die Menge kann variieren. Wenn Sie einen WLAN-Router einrichten möchten, sollten Sie diese Eingaben kennen:

Strom: Das Netzteil des Routers tritt in diese Öffnung ein, um Strom zu liefern.

Internet: Der Internetanschluss, welcher sich an der Wand befindet, wird mit dem Router verbunden. Das DSL- oder Netzwerk-Kabel gehört zu dieser Buchse. Schlagen Sie aus Sicherheitsgründen in der Bedienungsanleitung des Routers nach, in der jedes Kabel erklärt wird. Sie können sich auch beim Anbieter ein genaues Bild der Internetverbindung machen. Die Verbindung hängt davon ab, wie Sie auf das Internet zugreifen: Wenn Sie ein Kabel verwenden, wird dieselbe runde Buchse verwendet, wie die runde Buchse, die das Kabelfernsehen mit Strom versorgt. Ihr Provider hat dann einen separaten Anschluss für die Glasfaser eingerichtet.

LAN: Mit einem LAN-Kabel können Sie anstelle einer drahtlosen Verbindung eine kabelgebundene Internetverbindung herstellen.

FON: Hier schließen Sie ein analoges Telefon an. Ihr Telefon wird mit den dafür notwendigen Kabeln geliefert.

WAN: Steht für „Wide Area Network“ und wird meist in Verbindung mit LAN verwendet. Wenn Sie jedoch nur Smartphone, Laptop und Fernseher mit WLAN verbinden möchten, benötigen Sie diese Buchse nicht.

USB: Hier schließen Sie ein USB-Gerät (z. B. einen Drucker oder ein Speichermedium) an.

Das Fazit

Der WLAN-Router ist die Schnittstelle zwischen dem lokalen Netzwerk und dem globalen Internet. Die Geschwindigkeit ist jedoch weniger vom Router abhängig. Obwohl Router wichtige Knoten im Internetverkehr sind, verfügen die meisten Router mittlerweile über eine enorme Kapazität, die im normalen Internetverhalten nicht genutzt wird.

Stattdessen ist die verwendete Technologie für die Internetgeschwindigkeit verantwortlich. Wenn Sie beispielsweise auf dem Land leben, ist DSL normalerweise langsam. Dies liegt an veralteten Kabeln. Als Nutzer können Sie ins mobile Internet wechseln. Durch den Einsatz von Technologien wie LTE oder 4G ist das mobile Internet in der Regel schneller.

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