WLAN-Repeater und WLAN Access Point, wo liegt der Unterschied?

In der heutigen Zeit gehört zur Ausstattung des heimischen Netzwerks fast immer auch ein WLAN-Router. In vielen Wohnungen und Häusern ist die Anschlussdose für dieses Gerät an einer ungünstigen Stelle, sodass das WLAN-Signal nicht immer alle Endgeräte erreichen kann.

Da es aber meist mit viel Arbeit verbunden ist, an jede Stelle im Haus bzw. der Wohnung ein Kabel zu legen und diese zudem auch nicht besonders aussehen, werden hier zwei Möglichkeiten vorgestellt, um dem Kabelsalat zu Hause Abhilfe zu schaffen.

Neben den verschwundenen Kabeln hat der Einsatz der hier vorgestellten Gerätegattung auch noch den Vorteil, dass der WLAN-Empfang im Haus und der Wohnung erheblich verbessert wird.

Der WLAN-Repeater

Das Wort Repeater leitet sich aus dem englischen Wort „repeat“ ab, dass auf Deutsch „wiederholen“ heißt. Mit einem WLAN-Repeater ist es ohne großen Aufwand möglich, das vorhandene WLAN ein großes Stück zu erweitern. Das Gerät nimmt dabei das vorhandene WLAN-Signal auf und sendet es erneut aus.

Dabei wird durch den WLAN-Repeater (im Folgenden nur noch Repeater genannt) ein neues Netzwerk erstellt. Bei der Einrichtung des Repeaters ist es, bei den meisten Geräten, möglich dem neuen Netzwerk einen neuen Namen zu vergeben oder den Namen des alten Netzwerks zu verwenden.

Repeater werden häufig eingesetzt um, wie oben beschrieben, die Signalreichweite und die Signalstärke eines vorhandenen kabellosen Netzwerks zu erhöhen.

Vorteile eines WLAN-Repeaters

  • Einfache Installation
  • Geringer Platzbedarf
  • Überall zu betreiben wo eine Steckdose ist

Nachteile eines WLAN-Repeaters

  • Geringerer Datendurchsatz
  • Schwächt unter Umständen die Sicherheit des Netzwerks
  • Zusätzliche Funkinterferenzen

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Der WLAN Access Point

Bei einem WLAN Access Point (im weiteren WAP genannt) handelt es sich um ein Gerät, welches es anderen Geräten mit WLAN-Konnektivität ermöglicht, eine Verbindung zu diesem Gerät herzustellen und untereinander Informationen auszutauschen. Weiterhin kann der WAP eine größere Anzahl an Benutzern verwalten, die gleichzeitig verbunden sein können, als es zum Beispiel ein WLAN-Router kann.

Bei einem WLAN-Router ist in der Regel bei 64 Geräten, die sich gleichzeitig zum WLAN-Router verbinden können, Schluss. Im Bereich der AP gibt es Geräte, die auch mehrere Hundert Geräte verwalten können.

Ein WAP bietet weiterhin die Möglichkeit ein bestehendes rein kabelgebundenes Netzwerk, um eine WLAN-Komponente zu erweitern und so die Reichweite des gesamten Netzwerks erheblich auszubauen.

Die Verbindung erfolgt in diesem Fall in der Regel über den gängigen Netzwerkanschluss, der in den meisten Fällen als RJ45-Stecker / -Buchse vorliegt.

Vorteile eines WLAN Access Point

  • breitere Übertragungsreichweite
  • verschiedene Betriebsmodi
  • einfache Installation

Nachteile eines WLAN Access Point

  • höhere Kosten (bei leistungsstärkeren Modellen)
  • alleiniger Betrieb meist unzweckmäßig
  • Funksignal ist störungsanfälliger als ein Netzwerkkabel

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Fazit: Unterschied WLAN-Repeater und WLAN Access Point

Grundsätzlich sind WLAN Access Point und WLAN-Repeater zwei verschiedene Geräte und für verschiedene Anwendungsfälle konzipiert. Während bei einem Repeater ein bestehendes Netzwerk vorhanden sein muss und dieses mit dem Repeater erweitert werden kann, so ist ein WAP hierzu gänzlich ungeeignet.

Im Gegensatz dazu ist es mit einem WAP möglich, ein bestehendes kabelgebundenes Netzwerk mit einem Funkanteil zu erweitern und mit wenig Aufwand die Fläche und die Anzahl der Geräte, die Zugriff auf das Netzwerk haben zu vervielfachen.

FAQ – Häufige Fragen zu WLAN-Repeater und WLAN Access Point

Was ist besser WLAN-Repeater oder WLAN Access Point?

Wenn es um die Signalstärke geht, dann ist der WLAN Access Point etwas leitungsfähiger. Das liegt daran, dass der Repeater das empfangene WLAN-Signal einfach nur weitergibt und so schon etwas Signalstärke verloren geht. Der WLAN Access Point ist aber per Kabel mit dem Netzwerk verbunden und kann so ein WLAN mit voller Stärke erzeugen.

Was ist der Unterschied zwischen Access Point und WLAN-Router?

Der Access Point erweitert ein kabelgebundenes Netzwerk mit WLAN und ermöglicht so, dass sich auch WLAN-Geräte mit dem Netzwerk verbinden können. Ein WLAN-Router besitzt diese Fähigkeiten auch, verfügt aber noch über weitere Fähigkeiten und Funktionen.

Wann brauche ich einen Access Point?

Einen Access Point brauchst du immer dann, wenn du ein bestehendes, kabelgebundenes Heimnetzwerk mit WLAN erweitern möchtest. Mit einem kabelgebundenen Netzwerk können sich keine Geräte drahtlos verbinden. Ein kabelgebundener Access Point erzeugt ein WLAN und macht eine Verbindung zu drahtlos möglich.

Kann man einen Repeater mit einem Access Point verbinden?

Ja natürlich kann sich ein Repeater mit einem Access Point verbinden. Der Repeater verbindet sich mit einem WLAN und gibt dessen Signal weiter. Dabei ist es dem Repeater egal, ob das WLAN von einem WLAN-Router oder einem WLAN Access Point erzeugt wurde.

Wie weit reicht ein Access Point?

Wie weit ein Access Point reicht, kann man natürlich nicht pauschal beantworten. Die Reichweite hängt vom verwendeten Frequenzband (2,4 GHz oder 5 GHz) ab und ob sich Wände oder andere Gegenstände im Weg befinden. Innerhalb eines Gebäudes kannst du mit einer Reichweite zwischen 40 und 50 Meter im 2,4 GHz-Band rechnen. Außerhalb und mit „freier Sicht“ können es dann auch 90 bis 100 Meter sein. Im 5 GHz-Band ist die Reichweite deutlich geringer.

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